Warum du dir die Corona-App unbedingt herunterladen solltest

Aktualisiert am: 20.10.2020

Mittlerweile wurde die App über 20 Millionen mal heruntergeladen.

Für eine erfolgreiche Bekämpfung einer jeden Pandemie ist das Unterbrechen der Infektionsketten eine zentrale Sache. Dazu kann die Corona-Warn-App einen wichtigen Beitrag leisten und damit die zentrale Arbeit der Gesundheitsämter beim Nachverfolgen der Kontakte unterstützen.

Um die Ausbreitung des Erregers einzudämmen, ermittelt das Gesundheitsamt in allen Städten mit Angaben der Corona – Positiv getesteten Personen all die Menschen, mit denen sie in Kontakt standen. Eine wichtige Ergänzung ist dabei die Corona-Warn-App, denn sie hilft die Risikobegegnungen ergänzend zum Gesundheitsamt aufzuzeigen!
  • Es werden auch Begegnungen mit Unbekannten im öffentlichen Raum erfasst
  • Die Personen sind schneller identifiziert, da dies durch die Corona-Warn-App automatisch geschieht

Weiterhin bleibt jedoch die Kontaktverfolgungen der Gesundheitsämter nötig, wie beispielsweise die Personen zu ermitteln und zu informieren, die die App nicht nutzen oder auch kein Smartphone besitzen. Die Kontaktnachverfolgung und Benachrichtigung über die App ersetzt natürlich auch nicht die nach dem Infektionsschutzgesetz vorgeschriebenen Meldewege.

Das Robert-Koch-Institut gibt die App für die deutsche Bundesregierung heraus.

Was macht die Corona-App?

Mithilfe von Bluetooth ermittelt die Corona-Warn-App  den Abstand zwischen den Personen, die die App installiert haben. Auf diese Art wird ermöglicht, dass diese Begegnung vom Smartphone registriert und gespeichert werden. Die Geräte tauschen untereinander dazu temporär verschlüsselte Zufallscodes (Bluetooth ID) aus. Mehrfach pro Stunde werden diese zufälligen temporären Zufallscodes kryptografisch aus dem zufälligen Geräteschlüssel des Smartphones abgeleitet. Diese Tagesschlüssel (Geräteschlüssel) werden täglich neu konfiguriert.

Somit verwendet die Corona-Warn-App zwei Arten von Zufallscodes, zum einen den kurzlebigen zufälligen Bluetooth ID, der sich aus dem zufälligen Geräteschlüssel ableitet und zwischen den mobilen benachbarten Endgeräten ausgetauscht wird. Zusätzlich lassen sich die beiden Codes nicht zu einer bestimmten Person zuordnen und werden nach 14 Tagen automatisch gelöscht.

Wenn ein Nutzer der App nun positiv auf das Coronavirus getestet wird, kann er selbst entscheiden, ob er seinen eigenen Geräteschlüssel zum Abgleich weitergeben möchte oder nicht. Auf dem Corona-Warn-App-Server werden die Geräteschlüssel des positiv getesteten Nutzers dann hochgeladen. Die dort veröffentlichten sogenannten positiven Kennungen werden von der Corona-App mehrfach täglich heruntergeladen und über eine Schnittstelle gesammelt an das Betriebssystem weitergegeben. Dort wird dann überprüft, ob empfangene und aufgezeichnete Zufallscodes vorliegen, die dann dem Zufallscode eines positiv getesteten Nutzers entsprechen.

Der Nutzer bzw. die Nutzerinnen wird im Falle einer Übereinstimmung durch ein mehrstufiges Verfahren, welches das Übertragungsrisiko bestimmen, über die mögliche Risikobewertung informiert. Dieses Verfahren erlaubt zu keinem Zeitpunkt Rückschlüsse, wer der Nutzer oder der entsprechende Standpunkt ist.

Warum sollte ich die Corona-App nutzen?

Wenn du die Corona-App nutzt, trägst du aktiv zur Eindämmung der Pandemie bei. Der Virus kann sich weniger ausbreiten, je schneller die positiv getesteten Personen und ihre Kontaktpersonen informiert werden. Somit hilft die App, dass du dich selbst schützen kannst. Doch nicht nur dich, sondern auch deine Familie, deine Freunde und dein gesamtes Umfeld. Wäre diese technische Hilfe nicht vorhanden, müssten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Gesundheitsamtes der jeweiligen Stadt jeden positiven Fall persönlich verfolgen. Dies ist extrem zeitintensiv sind oft gar nicht möglich, alle Kontaktpersonen einer positiv getesteten Person zu finden. Erinnerst du dich stets an jedem Menschen, den du getroffen hast? Dieses Problem löst die Corona-Warn-App.

Warum ist die Corona-App so teuer

Der Staat zahlt an die Telekom und SAP 20.000.000 Euro für diese App. Dies ist zehnmal mehr, als es in Österreich, Norwegen und die Schweiz der Fall ist für die gleiche App. Für die Entwicklung dieser App hat die Regierung rund 9,5 Millionen Euro bezahlt. Dazu kommen noch Umsatzsteuer und 2000000 Euro für die Wartung der Software.

Was plant die Bundesregierung dafür auch 3,5 Millionen Euro für Werbekosten ein. Inklusive sämtlicher Tests im Vorhinein belaufen sich die Gesamtkosten der App auf rund 68 Millionen Euro bis Ende 2021.

Welche Corona-App ist die Richtige?

Mithilfe der App kann festgestellt werden, ob du Kontakt mit einer infizierten Person gewesen bist und ob du deswegen ein Ansteckungsrisiko hast. Dadurch können die Infektionsketten schneller unterbrochen werden. Die App ist dein Angebot der Bundesregierung, sowohl der Download, wie die Nutzung sind vollkommen freiwillig. Kostenlos erhältst du diese im App Store und bei Google Play zum Download.

App Store – Corona App

Google Play – Corona App